Daheim und Fazit  Verfasst: Montag, den 31. März 2008 17:45


Die Zen-Lebensweisheit bewahrheitet sich: "Unaufhörliche Veränderung dreht das Rad des Lebens weiter, und so erscheint die Wirklichkeit in all ihren Formen." 

Ich sitze zu Hause an meinem Schreibtisch und schreibe den vorerst letzten Eintrag. Nachdem ich vor einigen Tagen noch mit Freunden in Bhaktapur  vergeblich versuchte, ein geschnitztes Elefantenpärchen zu finden (siehe Bild, hatte keiner auf Lager und ich sagte ihnen, das wäre der Verkaufsschlager, aber nur, wenn die auch so unverschämt grinsen - vielleicht in einem Jahr, wenn ich wiederkomme), habe ich mich kurzentschlossen vollkommen zufrieden und entspannt in den Flieger nach Hause gesetzt. Ich fand, das Nepalerlebniss war nach 2 Monaten rund; ein weiterer Monat hätte kaum Neues bringen können. Und zu Hause wartet die große Familie, speziell Noah, der inzwischen 2 1/2 Monate alt ist.

Ich habe wahnnsinnig viel erlebt, tolle Leute kennengelernt, 5 kg abgenommen, viel über Nepal, Waisenhäuser, Armut, Lebensfreude und mich erfahren. Ich brauche Veränderung und Aktivität, Stillsitzen und in die Sonne blinzeln ist nicht mein Ding. Ich bin mir sicher, dass ich nach Nepal zurückkommen werde, zum RCDP, zu Meg's und den Kindern. Weiteres persönlich oder gern per Mail.

Namaste, Wolfram, wieder zu Hause.

PS  Die Bildergalerie ist jetzt vollständig. Als Audiodatei habe ich das Ur-Mantra "om mani padme hum, Oh du Kleinod in der Lotosblüte", das jeden Besucher in Thamel oder Bhaktapur ständig begleitet, beigefügt. Vorsicht, ist 25 Minuten lang und macht süchtig.

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Das Holi-Fest, ein Rausch in Farben - mit viel Wasser  Verfasst: Montag, den 31. März 2008 14:56

Blog von wolfram-in-nepal :Mit dem ICJA Freiwilligenaustausch weltweit eV nach Nepal, Das Holi-Fest, ein Rausch in Farben - mit viel Wasser

Nach ein paar Tagen bei Meg's, die wie gewohnt sehr schön, aber nicht sehr ereignissreich sind, erreicht mich eine Einladung der hiesigen Organisation RCDP, am 21.3. zum Holi-Fest nach Kalanki zu kommen. Mit mir würde das Fest noch "more colorful" werden.  Ich ahne was mich erwartet, denn hier im Dorf hat sich jeder Jugendliche bereits seit einer Woche mit Ballons und Plastiktüten eingedeckt, die mit Wasser gefüllt auf alles was sich bewegt geworfen werden. Eine willkommene Abwechslung, zumal sich der geplante Tibet-Trip nicht realisieren läßt, es gibt auf Grund der Unruhen keine Visa.

Also mache ich mich am Donnerstag auf nach Kalanki, ein Bett ist dort immer frei. Da im Waisenhaus weitere ehemalige Freiwillige erwartet werden, packe ich all meine Sachen zusammen und nehme sie vorsorglich mit.

Das Fest wird ein Riesenspaß. Es gibt ein Wiedersehen mit Lesley, Malene, Jenny und vielen anderen, ich kenne ungefähr die Hälfte der 18 volunteers. Jeder wird bereits am Tor mit einer Ladung Wasser empfangen, wobei die meisten sowieso schon patschnass sind, "Touristen" sind das beliebteste Ziel für Wasserbomben. Aber auch die Farbe kommt nicht zu kurz. Rot, Grün, Gelb, alle Farben sind vertreten und jeder schmiert jedem so viel er kann ins Gesicht, auf die Kleidung etc. Ich glaube, die Bilder (hier Hom, Lesley und Chamilla) sprechen für sich. Noch nach Tagen pule ich mir Farbe aus Ohren und Bauchnabel. Von indischstämmigen Nachbarn erfahre ich, dass das Holi-Fest anlässlich des Sieges über die Dämonin Holica jeweils am Vollmondtag im März gefeiert wird, ursprünglich aus Indien kommt und dort ein farbenfrohes, fröhliches Fest ist, das hier in Nepal zu einer Wasserschlacht ausgeartet sei. Aber Spaß macht's. Wir bekämpfen gemeinsam die Nachbarschaft, wobei unsere Höhenlage leichte Vorteile bietet, und in Ermanglung starker externer Gegner uns gegenseitig. Am Ende ist wirklich jeder vom Scheitel bis zur Sohle pitschnass, der selbstgemachte Roxi (Schnaps) fliest in Strömen, es gibt leckere gegrillte Hähnchenteile (eine willkommene, seltene Abwechslung zum DB-Einerlei) und getanzt wird auch. Am Nachmittag klingt das Fest aus, da die meisten ihren Waisenkindern versprochen haben noch mit ihnen zu "feiern". Am Ende schmieden wir gemeinsam Pläne, das Fest nach Europa und Amerika zu exportieren, wobei Wärme und Sonnenschein unabdingbare Voraussetzungen sind. Die Erkältungsrate steigt sonst zu hoch.

Leider finde ich an diesem Tag keine Trekkingpartner für die nächsten Wochen. Die einen wollen in Pokhara nur entspannen, die anderen früher nach China rüber und Hom vom RCDP empfiehlt dringend, die Tage um die Wahlen herum (Wahltag ist der 10.4.) lieber in Kalanki oder im Projekt zu bleiben. Die Maoisten haben angekündigt, den "peaceful war" fortzusetzen, falls sie bei den Wahlen unter 50% bleiben sollten. Habe ich da mit der Demokratie irgendwas falsch verstanden? Es erinnert mich an den Spontispruch der 68er "fighting for peace is like fucking for virginity", wegen der Jugendgefährdung ohne Übersetzung. In mir wächst der Entschluss, die Heimreise vorzuverlegen. Ich werde am Sonntag (Samstag ist Ruhetag) mit der Qatar-Airline sprechen.

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Meg's Children Home, ein wirklich tolles, beliebtes Waisenhaus  Verfasst: Dienstag, den 18. März 2008 09:41

Nun bin ich seit 3 Tagen zurueck im Waisenhaus. Die Kinder haben mich toll empfangen, das Heim ist wirklich klasse, freundlich und super gefuehrt. Das hat allerdings zur Folge, dass auch etliche "Ehemalige" das Heim in ihren Ferien besuchen, um die Kinder und die Fortschritte zu sehen. Zur Zeit sind neben den drei Finnen zwei Niederlaenderinnen da, sie haben Geld in der Heimt gesammelt, das sie spenden, wirklich klasse. Heisst aber auf der anderen Seite, dass noch weniger zu tun ist. So bin ich heute mal wieder nach Bhaktapur gefahren.

Das mit der Tibet-Tour ist z.Zt. schwierig, Tibet ist wegen der Unruhen, von denen ihr sicher gehoert habt, geschlossen, es gibt keine Visa. Ich habe also bei meinen ICJA-Bekannten angefragt, ob jemand mit mir Trekken gehen will. So ganz allein ist vielleicht doch nicht das Richtige in einer voellig fremden, duenn besiedelten Gegend. Vielleicht gehe ich  auch nach Indien, das ist sogar mit dem Bus machbar. Die Zeit wird es bringen. Das Waisenhaus sehe ich im Moment nicht mehr als endgueltigen Bestimmungsort. Aufstehen, Waesche-waschen, Reis saeubern (der kommt in grossen Saecken und muss gecleant, heisst von Steinchen etc. befreit werden) beim Essen-machen helfen, small-talk halten, lesen und frueh schlafen gehen kann nicht alles sein.

Das Wetter wird immer sonniger und waermer, was allerdings bedeutet, dass Strassen, Fluesse etc. anfangen zu stinken und Fliegen und Muecken zur Plage werden. Noch ist es auszuhalten.

Die Mt./-Everest Bilder sind schon auf CD, hier im Internet-Studio kriege ich sie leider nicht hochgeladen. Also bitte noch etwas Geduld.

Ganz liebe Gruesse in die Heimat, Namaste, Ram

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Mt.Everest-Basecamp-Trekking mit Hindernissen  Verfasst: Freitag, den 14. März 2008 05:59

Hallo Ihr Daheim,

bin soeben vom Mt.-Everest (Basecamp) zurueck, wohlauf und gesund, was leider nicht immer so war. Da alle PC besetzt waren, bin ich noch schnell zum Frisoer, wollte mir den doch schon recht langen Bart kuerzen lassen, was der aber nicht ganz verstand, und mich vollstaendig rasiert hat. Gottesurteil, auch gut, dann werde ich wenigstens ueberall richtig braun. Hab mir auch gleich noch die Haare etwas in Form bringen lassen, eine tolle Kopfmassage bekommen und das alles fuer 25 Rp/Cent. Gruss an meine Frisseurin, die das hoffentlich liest.

So, jetzt aber zum Trek, der schon mit Hindernissen anfing. Wir haben in Thamel im Hostel uebernachtet (200 Rp fuers Einzelzimmer, leider sehr laut), da wir um 5.30 Uhr abgeholt wurden. Auf dem Flughafen lange gewartet, dann ging's aber gegen 9.00 doch los, unser Flieger, 15 Fensterplaetze und im Heck eine Dreierreihe, hob ab, flog eine weite Schleife, so dass wir eine kostenlose Besichtigungstour hatten, und kehrte dann nach Kathmandu zurueck. Techn. Probleme hies es. Wieder in den Warteraum, bis sich um 12.30 Uhr rumsprach, Flug gestrichen. Also zurueck nach Thamel ins Hostel, nochmal shopping und gut Essen und am naechsten Morgen wieder um 5 raus. Diesmal, Sonntag 2.3., klappte es und wir landeten um 9.30 in Lukla, 2.800 m hoch. Nach kurzem Fruestueck wanderten wir bis Phakding, 2.600 m hoch, also sogar ein Abstieg. Wir waren alle sehr muede, weniger vom Laufen als vom zweimal um 5 aufstehen, also frueh in den Schlagsack. Ich habe uebrigens immer ein Einzel-"Zimmer", soweit man von Zimmern sprechen kann, sehr angenehm.

Den naechsten Tag geht's gegen 8.30, wie fast immer, los, und -oh Schreck- nach der Mittagspause faengt's an zu Nieseln. Darauf bin ich nicht vorbereitet. Die neue Windstopperjacke haelt gut und die Hose trocknet schnell auf der Haut. Immer wieder ueberholen wir Yak-Karawanen (alles muss zu Fuss nach oben gebracht werden), auch andere Reisegruppen und ueberqueren lange, schaukelnde Haengebruecken. Am Ende geht es steil bergauf bis nach Namche Bazar, 3.440 m. Der Ort macht seinem Namen alle Ehre, hier kauft jeder, was er vergessen oder nicht bedacht hat, ich eine wasserdichte Hose, die ich auch beim Skilanglauf brauchen kann, rede ich mir ein. Die Nacht ist saukalt, naechste Nacht werde ich mit Muetze schlafen. In Namche bleiben wir einen Tag zur Aklimatisierung, besuchen das Kloster Kumjung -leider sind die Moenche ausgeflogen, vielleicht war's ihnen zu kalt-, ein Museum, na ja, ich lerne, dass die Sherpas vor ca. 400 Jahren aus Ost-Tibet eingewandert sind und irre was tragen koennen und das haeufig in FlipFlops. Die letzten beiden Punkte habe ich natuerlich nicht aus dem Museum sondern aus eigener Erfahrung.

Habe am Abend leichtes Fieber und gehe um 7.30 -mit Muetze- ins Bett. Naechsten Morgen scheint die Sonne strahlend auf schneebedeckte Berge (meine regendichte Hose habe ich nie gebraucht, aber beim Skilanglauf !?), ich bin magendarmmaessig nicht ganz in Ordnung und wir haben eine traumhafte Wanderung, bei mir allerdings mit maechtigem Durchfall, den ich nach 3 Tagen endlich mit Antibiothika vom Hoehenkrankenhaus in Periche, 4200 m, (auch alles Freiwillige) in den Griff bekomme. Was die ganze Reise ueber bleibt ist eine extreme Appetitlosigkeit, teil der Hoehenkrankheit, die mich ansonsten in Ruhe laesst. Die anderen haben zwar Hunger aber starke Kopfschmerzen oder Atemnot, beides laesst sich mit Tabletten in den Griff kriegen. An der Hoehenkrankheit stirbt auch heute noch einer von 30.000 Trekkern, was allein auf den Mt.EBC-Trek bezogen zwei Trekker pro Saison sind. Auch einheimische Traeger sind betroffen, die werden oft in Kathmandu fuer wenig Geld angeworben und vernachlaessigen aus Angst vor der Bezahlung die Warnzeichen.

Ich kuerze jetzt den Bericht ab, damit ich zu Hause noch was erzaehlen kann.

Am 8. Tag erreichen wir Gorak Shep, 5.140 m, den letzten Uebernachtungspunkt unserer Reise. Die anderen wandern zum Basecamp, ca. 5300 m, wo es absolut nichts zu sehen gibt, keine Menschenseele, kein Zelt, kein Schild und auch nicht den hoechsten Berg der Welt, den wir aber auf unserer Tour haeufig im Blick haben. Er sieht allerdings nie so ganz maechtig aus, weil er im Hintergrund liegt und die Perspektive taeuscht. Ich ruhe mich aus und wandere dann allein steil nach oben auf den Kala Patthar, 5500 m hoch, von wo aus ich einen guten Blick auf den Mt. Everest, 8850 m, und den riesigen Gletscher Khumbu vor mir habe. Besonders eindrucksvoll ist das permanente Knacken des Gletschers in sonst absoluter Stille. Beim Abstieg am naechsten Tag erwischt es Kate, sie wird erst von Pema, unserem Fuehrer, getragen und steigt dann auf ein Pferd, Leihgebuehr 100 Dollar, um. Ob das die Krankenkasse bezahlt? Und wir sehen den Bericht der Aerzte bestaetigt. Ein Traeger liegt fast bewusstlos am Boden, auch er wird dann von einem Pferd nach unten gebracht. Ich dolmetsche (!!), der Kunde ist ein deutscher Bergsteiger aus Dresden, der kein englisch spricht.

Zusammengefasst: Der Trek ist wegen unserer Krankheiten haefig beschwerlich, ich bin froh, abends in den saukalten, morgens aber warmen Schlafsack zu kommen, immer zusammen mit der Batterie aus meinem Fotoapperat und in den Klamotten, die ich auch tagsueber trage, jeder Toilettengang ist gefaehrlich, da die franz. Toiletten auch nachmittags noch vereist sind und man leicht ausrutscht, ich habe zwei neue Spiele gelernt, American Joker und das Loeffelspiel, beide wirklich gut, meine Sonnencreme ist eingefroren, die "Zimmer" sind max. durch eine Sperrholzplatte abgetrennt, was einem manchmal das Gefuehl gibt, im Doppelbett zu liegen, die Hoehenkrankheit verursacht als leichteres Symptom perverse Traeume, z.B. von Matjesbroetchen, die ich als baldige Rueckkehr des Hungers deute, der unter 3.000 m tatsaechlich wieder einsetzt, ich erlebe phantastische Augenblicke und Ausblicke, unsere Gruppe haelt gut zusammen, trotzdem ist jeder am Ende froh, wieder im warmen Kathmandu zu sein.

Und zu guter Letzt: Weil auf unserem Flug zurueck ein Passagier zu viel an Bord ist, warum auch immer, die letzte Dreierbank wird halt eine Bank fuer vier, haben sie unser Gepaeck aus Sicherheits-(Gewichts-)gruenden stehengelassen, Ordnung muss sein. Wann es kommt, weiss keiner. Ich bin also noch in den jetzt 15 Tage/Naechte alten Klamotten, denn mein anderes Gepaeck ist im Waisenhaus in Bhaktapur. Trotzdem werden wir heute Abend in Thamel ordentlich gemeinsam essen. Wobei ich vergass. Das Essen war immer excellent, jeder konnte sich aussuchen, was er wollte, von Spagetti bis Yak/Steak, nur Sonderwuensche wie Bier musste man selbst bezahlen. Und der Preis steigt mit jedem Hoehenmeter, wie gesagt, alles muss zu Fuss nach oben getragen werden. Die 0,65 (!!) L-Flasche Tuborg kostet unten 150, oben in Gorak Shep 400 Rp. Wenn man allerdings keinerlei Hunger hat, kriegt man nur Tomatensuppe mit Reis in den Magen rein. Und ich kann euch sagen, Reis macht absolut nicht dick. Ich habe das Gefuehl einige Kilos abgenommen zu haben.

Bilder kommen nach, ich muss erst vom Chip auf CD brennen lassen. Schaut einfach ab und zu rein bei http://picasaweb.google.com/wohakiel/Nepal2008

Das war's mal wieder, der naechste Bericht wird wohl etwas auf sich warten lassen, ich gehe bald zurueck ins Waisenhaus und da passiert nicht viel.

Ganz liebe Gruesse aus dem fernen Nepal und Namaste, Ram.

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Good News for Nepal !!  Verfasst: Freitag, den 29. Februar 2008 11:27

Diesmal gibt es wirklich gute Nachrichten aus Nepal. Die streitenden Parteien haben sich geeignet und tatsaechlich bereits den "Friedens"-Vertrag unterschrieben. Das heisst, keine Streiks mehr (es hat mehrere Tote gegeben), die Wahlen werden wie voraussichtlich am 10. April stattfinden und damit wird sich auch die Versorgungslage rasch bessern. Das ist aeusserst erfreulich fuer alle. Gestern noch sah ich eine ca. 300 m lange Schlange. Die Leute warteten auf den Wasserwagen, der allerdings noch nicht da war und sicher nicht so viel Wasser mit sich fuehren wuerde. Die 300 m waren uebrigens nicht Menschen, sondern nur die eng aneinandergereihten Wasserkanister, die Menschen waren meist woanders. Damit sich niemand dazwischen mogeln konnte, waren die Kanister durch ein Seil in eine Reihe gebunden. Das zur politischen Lage.

Unsere Mt.Ev.-Truppe bricht gleich nach Kathmandu in das Yeti-Guest-House auf, denn von dort bringt uns Morgen frueh ein Taxi zum Flughafen. Wir sind zu fuenft, Leslie und Kate (GB), Chubra (Slowakei), Miriam (Canada) und ich. Zusammen haben wir 2 Traeger, so dass jeweils 2,5 Leute zusammen einen Rucksack packen muessen. Das heisst extreme Selbstbeschraenkung. Nachdem ich mir Daunenjacke und dicken Schlafsach geliehen habe, habe ich mir heute noch eine Windstopperjacke gekauft, will ganz sichergehen, nicht zu frieren. Wenn wir morgens aufbrechen, soll es -5 Grad sein, die wir allerdings, wie der Guide meinte, als -20 fuehlen. Chubra hat sich eine Trekkinghose gekauft, und als sie etwas kritisch an sich heruntersah, meinte Leslie, die Englischlehrerin nur ganz trocken, You can't look sexy when you go trekking. Wohl wahr. Ich las, dass wir, obwohl wir auf 2.800 starten und bis 5.430 m gehen, insgesamt ca. 9.000 Hoehenmeter bewaeltigen, also mehr als der Mt. Everest hoch ist.

Danke fuer die vielen guten Wuensche. Drueckt mir die Daumen. Namaste und bis in ca. 15 Tagen, Ram.

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